TeamViewer Alternative für Unternehmen

TeamViewer gehört seit vielen Jahren zu den bekanntesten Lösungen für Fernwartung und Remote Access. Entsprechend groß ist die Verbreitung in Unternehmen jeder Größe – und entsprechend verbreitet ist auch die Frage, ob es nicht eine bessere Alternative gibt.

Dabei ist „besser" eine Frage der Perspektive. Wer täglich Ad-hoc-Support für Dutzende Anwender leistet, hat andere Prioritäten als ein Unternehmen, das primär unbeaufsichtigten Zugriff auf Server in entfernten Standorten benötigt. Was beide verbindet: Sie wollen eine Lösung, die zuverlässig funktioniert, sich ohne große Hürden in bestehende Prozesse einfügt und keine unnötigen Risiken erzeugt.

Genau hier lohnt sich ein genauerer Blick – nicht auf Funktionslisten, sondern auf das grundsätzliche Konzept einer Lösung. Denn moderne Fernwartungsprodukte unterscheiden sich nicht primär in ihren Features, sondern in ihrem Ansatz beim Verbindungsaufbau, bei der Datenhaltung und beim Umgang mit Zugangsdaten.

Wann lohnt sich die Suche nach einer Alternative?

Es gibt selten den einen Auslöser für eine Neubewertung. Häufiger ist es eine Kombination aus mehreren Faktoren, die sich über Zeit ansammeln: Lizenzkosten, die mit dem Unternehmen gewachsen sind, Verbindungsprobleme in bestimmten Netzwerkumgebungen, oder schlicht die Erfahrung, dass Anwender mit dem Verbindungsprozess nicht zurechtkommen.

Typische Ausgangssituationen sind dabei:

Fokus auf Ad-hoc-Support: Nicht jedes Unternehmen braucht eine vollständige Remote-Management-Plattform mit Geräteinventarisierung, Monitoring und komplexer Benutzerverwaltung. Wer primär Anwendern bei konkreten Problemen hilft – sei es intern oder bei Kunden – sucht oft eine Lösung, die genau dafür optimiert ist: schnell, unkompliziert, ohne Overhead.

Neue Anforderungen durch hybride Arbeitsmodelle: Homeoffice-Arbeitsplätze, externe Standorte und wechselnde Netzwerkumgebungen stellen andere Anforderungen als eine klassische, zentral verwaltete IT-Infrastruktur. Eine Fernwartungslösung, die im Büronetzwerk problemlos funktioniert, kann in restriktiven Heimnetzwerken oder bei Kunden plötzlich Probleme bereiten.

Kosten- und Lizenzstruktur: Viele Unternehmen berichten, dass die Lizenzierung bei etablierten Anbietern mit wachsender Nutzerzahl unübersichtlich wird. Die Suche nach einer transparenteren Struktur ist ein häufiger, wenn auch selten alleiniger Wechselgrund.

Was eine professionelle Fernwartungslösung heute leisten muss

Unabhängig davon, welche Lösung man betrachtet: Einige Anforderungen gelten heute für nahezu jede Unternehmensumgebung.

Zuverlässigkeit in restriktiven Netzwerken: Unternehmensnetzwerke werden immer restriktiver abgesichert. Portfreigaben sind in vielen Organisationen ein bürokratischer Prozess, VPN-Konfigurationen für externe Kunden schlicht unpraktikabel. Eine professionelle Fernwartungslösung muss in diesen Umgebungen funktionieren – ohne dass der Support-Techniker vorher mit der Netzwerkadministration sprechen muss.

Geringer Aufwand für den Anwender: Support beginnt erst dann, wenn die Verbindung steht. Jeder zusätzliche Schritt – eine Registrierung, ein Download-Prozess mit mehreren Dialogen, eine unklare Benutzeroberfläche – erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass ein Anwender den Prozess abbricht oder Rückfragen stellt. Gerade bei weniger technikaffinen Nutzern ist Einfachheit kein Nice-to-have, sondern eine Grundvoraussetzung.

Kontrollierter Zugriff und klare Sitzungsfreigabe: Anwender müssen zu jedem Zeitpunkt verstehen und kontrollieren können, wer gerade auf ihren Rechner zugreift. Das schließt eine explizite Freigabe vor Sitzungsbeginn ebenso ein wie eine klare Anzeige während der aktiven Verbindung und eine einfache Möglichkeit, die Sitzung zu beenden.

Multi-Monitor und professionelle Arbeitsplätze: Wer regelmäßig Anwender mit zwei oder mehr Bildschirmen unterstützt, weiß, wie viel Zeit verloren geht, wenn man zwischen Monitoren hin- und herwechseln muss. Unterstützung für Mehrmonitor-Umgebungen ist bei professionellen Fernwartungslösungen heute Standard – oder sollte es zumindest sein.

Dateitransfer innerhalb der Sitzung: Dateien austauschen, ohne die Support-Sitzung zu unterbrechen oder auf ein separates Tool ausweichen zu müssen, beschleunigt viele Supportprozesse erheblich.

Der entscheidende Unterschied: Geräte-IDs vs. Session-PINs

Wer eine TeamViewer Alternative sucht, sollte einen Aspekt besonders genau betrachten: das Verbindungskonzept.

TeamViewer und viele vergleichbare Lösungen arbeiten mit dauerhaften Geräte-IDs. Jedes Gerät, auf dem die Software installiert ist, erhält eine feste Kennung – kombiniert mit einem Passwort, das für wiederholten Zugriff gespeichert werden kann. Das ist praktisch für den unbeaufsichtigten Dauerzugriff auf eigene Systeme, bringt aber ein grundsätzliches Problem mit sich: Es entstehen langlebige Zugangsdaten.

Langlebige Zugangsdaten können in Passwortmanagern landen, versehentlich weitergegeben werden oder nach einem Mitarbeiterwechsel schlicht vergessen deaktiviert werden. In Sicherheitsaudits tauchen genau solche vergessenen Zugänge regelmäßig auf.

DESKERIO verfolgt einen anderen Ansatz: Für jede Support-Sitzung wird automatisch eine neue, zufällige 9-stellige Session-PIN erzeugt. Diese PIN ist einmalig gültig und verfällt unmittelbar, nachdem der Anwender der Sitzung beigetreten ist. Es gibt keine dauerhaften Zugangsdaten, die über längere Zeit bestehen bleiben könnten – und damit auch nichts, das kompromittiert, weitergegeben oder versehentlich aktiv gelassen werden kann.

Für den Anwender ist der Ablauf dabei denkbar einfach: Die PIN wird per Telefon, E-Mail oder Chat übermittelt, der Anwender gibt sie ein – fertig. Technisches Vorwissen ist nicht erforderlich.

Wodurch unterscheidet sich DESKERIO?

DESKERIO wurde speziell für Unternehmen entwickelt, die schnellen und unkomplizierten Remote Support benötigen – ohne den Overhead einer vollständigen Remote-Management-Plattform.

Schneller Sitzungsstart ohne Registrierung des Anwenders

Für klassischen Ad-hoc-Support muss auf dem zu unterstützenden Gerät keine Software dauerhaft installiert werden und der Anwender benötigt keinen eigenen Account. Er lädt den DESKERIO Mobile Client herunter, startet ihn, gibt die Session-PIN ein – und die Verbindung steht. Nach Abschluss der Sitzung verbleibt keine dauerhaft installierte Anwendung auf dem Rechner.

Das ist besonders bei der Unterstützung externer Kunden, Geschäftspartner oder Lieferanten relevant: kein Setup im Vorfeld, keine Deinstallation danach, keine Zugangsdaten, die der Kunde verwalten müsste.

Wer dagegen dauerhaften Zugriff auf eigene Systeme benötigt – etwa Server in einer Niederlassung oder Arbeitsplätze im Homeoffice – nutzt den installierbaren Agenten für unbeaufsichtigten Remote Access.

Unterstützung professioneller Arbeitsumgebungen

DESKERIO unterstützt Multi-Monitor-Umgebungen mit bis zu acht Bildschirmen sowie integrierten Dateitransfer innerhalb der Sitzung. Beides ohne separate Tools oder zusätzliche Konfiguration.

Firewall-Traversal ohne Portfreigaben

DESKERIO verbindet sich ohne offene Ports, ohne VPN-Konfiguration und ohne Änderungen an der Netzwerkinfrastruktur – auch in restriktiven Unternehmensumgebungen.

Für wen ist DESKERIO geeignet?

Systemhäuser

Systemhäuser arbeiten selten in einer homogenen Netzwerklandschaft. Beim nächsten Kunden können strenge Firewall-Policies gelten, beim übernächsten ist der IT-Ansprechpartner gerade nicht erreichbar. Eine Lösung, die in diesen Situationen zuverlässig funktioniert, ohne dass vorher etwas angepasst oder freigeschaltet werden muss, spart im Tagesgeschäft erheblich Zeit.

Ein typisches Szenario: Ein Techniker hat mehrere Kunden gleichzeitig in der Warteschlange. Er übermittelt jedem eine individuelle Session-PIN per E-Mail oder Telefon. Jeder Anwender startet den Mobile Client, gibt die PIN ein – fertig. Keine Kontenverwaltung pro Kunde, keine Zugangsdaten, die nach dem Einsatz deaktiviert werden müssen, kein Administrationsaufwand zwischen den Einsätzen.

KMU und interne IT-Abteilungen

Kleine und mittelständische Unternehmen sowie interne IT-Abteilungen haben oft ähnliche Anforderungen: schnelle Hilfe bei konkreten Problemen, möglichst wenig Aufwand für den Anwender, und ein Verfahren, das auch funktioniert, wenn der Anwender im Homeoffice oder an einem externen Standort sitzt.

DESKERIO lässt sich ohne komplexe Einrichtung in bestehende Helpdesk-Prozesse integrieren. Support-Mitarbeiter installieren den DESKERIO Host auf ihren Arbeitsplätzen und verwalten ihre Umgebung zentral über my.deskerio.com. Mehr ist nicht erforderlich.

Managed Service Provider

MSPs profitieren besonders von der Kombination aus Ad-hoc-Support ohne Installation und dauerhaftem unbeaufsichtigtem Zugriff über den Agenten. Unterschiedliche Kunden, unterschiedliche Netzwerkumgebungen, unterschiedliche Anforderungen – DESKERIO deckt beides ohne separate Produktinstanzen ab.

Wann ist DESKERIO derzeit nicht die passende Wahl?

DESKERIO unterstützt aktuell ausschließlich Windows ab Windows 10 bzw. Windows Server 2016. Unterstützung für macOS, Linux, iOS und Android befindet sich in Entwicklung. Unternehmen, die heute bereits plattformübergreifende Fernwartung über mehrere Betriebssysteme hinweg benötigen, sollten dies bei ihrer Produktauswahl berücksichtigen.

Entwickelt und betrieben in Deutschland

DESKERIO wird von der Linkware GmbH in Deutschland entwickelt und betrieben. Für Unternehmen innerhalb der Europäischen Union werden personenbezogene Daten ausschließlich in Rechenzentren der Hetzner AG in Deutschland verarbeitet und gespeichert. Auch die Relay-Server für europäische Verbindungen befinden sich ausschließlich innerhalb der EU.

Das hat einen konkreten praktischen Vorteil: Wer einen Anbieter außerhalb der EU einsetzt, muss den internationalen Datentransfer in seiner DSGVO-Dokumentation – etwa in den technisch-organisatorischen Maßnahmen (TOM) – gesondert bewerten und begründen. Bei einem deutschen Anbieter mit EU-Rechenzentrum entfällt diese Prüfung. Das reduziert den Dokumentationsaufwand und vereinfacht die Antwort auf entsprechende Fragen bei Kunden-Audits oder Zertifizierungen.

Häufig gestellte Fragen

Warum suchen Unternehmen nach einer TeamViewer Alternative?

Die Gründe sind vielfältig und selten auf einen einzigen Faktor reduzierbar. Häufig spielen Lizenzkosten, veränderte Anforderungen durch hybride Arbeitsmodelle, DSGVO-Überlegungen oder der Wunsch nach einer schlankeren, stärker auf den eigenen Anwendungsfall zugeschnittenen Lösung eine Rolle. In vielen Fällen ist nicht TeamViewer selbst das Problem, sondern die Erkenntnis, dass ein anderes Konzept besser zur eigenen Supportstruktur passt.

Benötigt eine TeamViewer Alternative eine dauerhafte Installation?

Das hängt vom Anwendungsfall ab. Für klassischen Ad-hoc-Support – also die Unterstützung eines Anwenders auf Anfrage – ist bei DESKERIO keine dauerhafte Installation auf dem zu unterstützenden Gerät erforderlich. Auch bei TeamViewer ist für Ad-hoc-Support keine Installation zwingend notwendig. Der Unterschied liegt im Verbindungskonzept: Während TeamViewer mit dauerhaften Geräte-IDs arbeitet, erzeugt DESKERIO für jede Sitzung eine einmalige Session-PIN, die nach dem Verbindungsaufbau ungültig wird.

Welche TeamViewer Alternative eignet sich für Systemhäuser?

Systemhäuser profitieren von Lösungen, die zuverlässig in unterschiedlichsten Kundenumgebungen funktionieren – ohne Portfreigaben, ohne VPN-Konfiguration und ohne Vorabinstallation beim Kunden. DESKERIO ist auf genau diesen Anwendungsfall ausgerichtet: schnelle Verbindung per Session-PIN, hohe Firewall-Kompatibilität und ein Verfahren, das für Anwender ohne technisches Vorwissen funktioniert.

Ist eine TeamViewer Alternative auch für Homeoffice geeignet?

Ja. DESKERIO funktioniert ohne Portfreigaben und ohne VPN-Konfiguration, auch in typischen Heimnetzwerken. Support-Mitarbeiter im Homeoffice können genau wie im Büro Sitzungen starten; Anwender im Homeoffice können genauso unterstützt werden wie am Unternehmensarbeitsplatz.

Ist DESKERIO kostenlos?

DESKERIO kann 10 Tage lang kostenlos und ohne Kreditkarte getestet werden. Während des Testzeitraums steht der vollständige Funktionsumfang des PRO-Plans zur Verfügung. Anschließend kann die Lösung mit einem passenden Business-Tarif weiter genutzt werden. DESKERIO richtet sich ausschließlich an Unternehmen. Eine dauerhaft kostenlose Version für private Anwender wird nicht angeboten.

Wo werden Daten verarbeitet?

Für Unternehmen innerhalb der Europäischen Union werden personenbezogene Daten ausschließlich in Rechenzentren der Hetzner AG in Deutschland verarbeitet und gespeichert. Auch Relay-Verbindungen europäischer Nutzer werden ausschließlich über Standorte innerhalb der EU abgewickelt. Es findet keine Übertragung personenbezogener Daten in Drittländer statt.

Wie aufwendig ist der Wechsel von TeamViewer zu DESKERIO?

Der Wechsel ist in der Regel unkompliziert. Da DESKERIO für Ad-hoc-Support keine dauerhaften Geräte-IDs verwendet, müssen bestehende Geräte nicht migriert werden. Support-Mitarbeiter installieren den DESKERIO Client auf ihren Arbeitsplätzen und verwalten ihre Umgebung zentral über my.deskerio.com. Empfehlenswert ist, DESKERIO zunächst parallel zur bestehenden Lösung zu testen, um interne Abläufe in Ruhe zu vergleichen – der kostenlose Testzeitraum ist dafür ausgelegt.

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